Die „Märkische Oderzeitung“, 9.5.2005, schreibt unter dem Titel Zwischen Roman und Zeitgeschichte

Das Buch ist romanhaft geschrieben und doch sind Familiengeschichte,Regionalgeschichte sowie Zeitgeschehen verarbeitet. Dies gelingt Autoren nichr oft. Ich bewundere die intensiven Recherchen, die Herr Wolff betrieben haben muss, um das alles anschaulich darzustellen. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen und ich hoffe, dass ich Sie neugierig gemacht habe.

Der Autor (Carlo Wolff) erläutert nicht nur geschichtliche Hintergründe, die bis in die Zeit der Slawen zurückreichen, sondern bringt auch jeweils mit wenigen, einprägsamen Worten Personen näher wie die von der USA-Justiz 1953 ermordeten Ethel und Julius Rosenberg und deren Bezug zur Zeitgeschichte. Die Knappheit der Erklärungen bewirkt, dass der Leser ohne abzuschweifen der Geschichte folgen kann, die Handlung ist kontrastreich, ein Schuss Humor lockert hin und wieder auf, führt den Leser von der Geschichtsstunde zum Roman zurück.

Die facettenreiche Sprache Wolffs beschert trotz der inhaltsschweren Thematik ein vergnügliches Lesen und wer die 500 Seiten gelesen hat, wird nicht nur Einblick in eine vergangene Zeit bekommen, sondern auch so manch Wissenswertes erhalten haben - aus einem ungewöhnlichen Geschichtsbuch mit sehr persönlichem Couleur. (Jürgen Pahn).

CARL-LUDWIG "CARLO" WOLFF 14/14

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